Kieferorthopäde


Dr. A. Panagodimos


Kieferbeschwerden CMD



Das Kiefergelenk ist sehr kompliziert aufgebaut, bestehend aus einem Kiefergelenkkopf, einer Kiefergelenkpfanne, mit einer Knorpelscheibe sowie den dazu gehörenden Muskeln und Bandapparat.
Beim öffnen des Mundes dreht sich der Kiefergelenkkopf zunächst gemeinsam mit der Knorpelscheibe in der Gelenkpfanne, bevor eine Gleitbewegung zu stande kommt
Treten hier Fehlbelastungen im Kiefergelenk auf oder Muskeln arbeiten nicht synchron, kann es zu Verspannungen und dauerhaften Schäden kommen. Haltunsschäden und die daraus resultierenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen die gesamte Wirbelsäule entlang sind die Folgen.

Woran erkannt man eine Funktionsstörung (CMD)


Besonders typische Beschwerden sind : Knack- und Reibegeräusche, Kopfschmerzen, Tinnitus, Augentränen, Zungenbrennen wie auch Verspannungen der Hals- und Gesichtsmuskulatur, Überempfindlichkeit der Zähne sowie auch freiliegende Zahnhälse.
Die Gründe für eine Funktionsstörung können sehr vielfältig sein.
Eine Ursache ist beispielsweise eine Zahnfehlstellung , unabhängig davon, ob es natürlichem Ursprungs ist oder durch eine Behandlung hervor gerufen wurde. Aber auch fehlende oder lockere Zähne, unbehandelte Lückengebisse, Parodonitis, sowie Unfälle mit Verletzungen im Hals-Kopfbereich, einem Schleudertrauma oder eine fehlerhafte Körperhaltung.

Der Patient muss die Beeinträchtigung jedoch nicht hinnehmen. Denn Therapien bei Kiefergelenkserkrankungen setzen bei der Ausschaltung der Ursache an. Hierbei ist eine exakte Erstellung des Befunds sehr wichtig. Beschreibt der Patient seinen Krankheitsfall sehr genau, kann der Kieferorthopäde in der Regel sehr schnell feststellen, wo das Problem vorhanden ist und somit auch die Maßnahmen dagegen einleiten.
Eine funktionell angepasste und mehrmals nachgearbeitete Schiene, die manuelle Kiefertherapie und dazu eventuell noch eine Medikation sind die 3 Säulen, die oft eine Linderung der Beschwerden bewirken.
Dennoch kommt der Patient nicht darum herum, die Gründe für die Kiefergelenksbeschwerden dauerhaft beheben zu lassen. So bewirken z.B. fehlende Zähne im Seitenbereich, dass der Unterkiefer nicht mehr richtig gestützt wird und er Kiefergelenkkopf die Knorpelscheibe zusammendrückt. Dadurch kommt es zur Verlagerung der Knorpelscheibe (Gelenkdiskus) im Kiefergelenk. Dieser springt dann bei Kieferbewegungen zwischen dem Kiefergelenkkopf und dem Kiefergelenkspalt hin und her und es entstehen die typischen Knackgeräusche.

Physiotherapie bei der Craniomandibulären Dysfunktion


Da die Ursache für eine Craniomandibuläre Dysfunktion nicht nur auf die Zähne und auf die Kiefergelenke beschränkt ist, ist die Unterstützung häufig durch einen Orthopäden, Physiotherapeuten, Osteopathen oder auch eines speziell geschulten Orthopädiemechanikers nötig.

Attraktiv, erfolgreich und gesund beginnt im Mund
Lydia A. Zervou
Kieferorthopädin

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